Greenpeace und SEKEM: Gemeinsam für den Klimaschutz

Klimaschutz ist möglich! Beispiele aufzuzeigen, die in der Klimakrise Hoffnung machen, das hatten sich Greenpeace und SEKEM mit der interaktiven Veranstaltungsreihe „JETZT! Aktionen und Visionen, die Hoffnung machen“ vorgenommen. Vom 13. bis zum 20. Oktober tourten wir gemeinsam mit Greenpeace im Sinne dieses Anliegens durch fünf deutschen Großstädte: Leipzig, Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart. Wir, das waren SEKEM-Geschäftsführer Helmy Abouleish zusammen mit einigen Vorstands- und Beiratsmitgliedern unseres Vereins sowie den Kolleginnen aus der Geschäftsstelle.

Unsere Idee: die unterschiedlichen Stärken der beiden Organisationen vereinen, um dem gemeinsame Ziel einer klimaneutralen Welt ein Stück näher zu kommen.


Aufzeichnung des Vortrags von Helmy Abouleish


Greenpeace-Experte Dr. Thomas Henningsen machte in seinem Part auf die dramatische Situation im Zusammenhang mit dem Klimawandel aufmerksam. Dabei verdeutlichte er anhand erschreckender Bilder, welche Auswirkungen das bisherige Handeln der Menschheit auf die Umwelt hat. Helmy Abouleish zeigte anschließend am Beispiel von SEKEM nachhaltige Lösungen auf, um gegen die fortschreitende Klimakrise zu wirken. Er stellte den ZuhörerInnen das Konzept der biologisch-dynamischen Landwirtschaft sowie die von SEKEM entwickelte Ökonomie der Liebe und das Carbon-Credit-Modell vor – Maßnahmen, mit denen ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Während die weltweite industrielle Land- und Forstwirtschaft zu den größten Verursachern von Treibhausgasen gehören, können die von SEKEM biologisch bebauten Böden ein Äquivalent von mehr als 3 Tonnen CO2 pro Jahr und Hektar binden. Würden alle ägyptischen Landwirtschaftsbetriebe so nachhaltig agieren, wären Bio-Bauern die Klimahelden und würden über ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen Ägyptens ausgleichen.

Impressionen vom Hamburger Vortrag, der im Aktionslager von Greenpeace stattfand.

Wir haben uns sehr über interessierte TeilnehmerInnen gefreut, unter denen sowohl bekannte als auch neue Gesichter waren, die sich neben den spannenden Vorträgen auch an den Infoständen und Ausstellungen über weitere Aktionen von Greenpeace und SEKEM informierten. Einige beteiligten sich auch an der Aktion “Zukunftspost”: Alle ZuhörerInnen fanden auf dem Sitzplatz einen Briefumschlag und schlichten Zettel, auf dem Sie notierten, was sie in Zukunft für den Klimaschutz tun möchten. Den Umschlag adressierten sie an sich selbst und fanden ihn rund vier Wochen später zu Hause ihrem Briefkasten wieder – als kleine Erinnerung an einen gelungenen Abend und die guten Vorsätze.

Eine weitere spannende Aktion, die im Rahmen der Vortragsreihe gestartet wurde und aktuell noch weiterläuft, ist der “Wald in der Wüste”:  Mithilfe von Spenden soll ein Wald in SEKEM-Wahat gepflanzt werden. Die Begrünung der Wüste ist nicht nur wichtig, um CO2-Emissionen zu binden, sondern auch um fruchtbare Böden und damit die Lebensgrundlagen für Menschen sicherzustellen. Bäume pflanzen konnten die Teilnehmenden aber auch im eigenen Umfeld: Es wurden Setzlinge verschiedenster Baumarten verschenkt, um damit bereits einen kleinen symbolischen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Sie möchten sich ebenfalls an der Begrünung der Wüste beteiligen? Leisten Sie jetzt Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz und pflanzen Sie mit uns einen Wald!

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